Hausbau

Jeder der ein Haus bauen will, stellt sich im Vorfeld die Frage, welche Art von Haus es denn sein soll. Ein Fertighaus oder soll man doch lieber massiv bauen? Wo sind die Vor- und wo die Nachteile?

Das Fertighaus

Noch vor 15 Jahren war beim Hausbau das Fertighaus aus Ständerfachwerk, der Trend schlechthin. Die Vorteile lagen auf der Hand: Eine schnelle Bauzeit, kalkulierbare Kosten und die Möglichkeit, mit viel Eigenleistung die Baukosten noch weiter zu senken. Aber so einfach wie sich manche Hausbauer das Bauen eines Fertighauses vorgestellt haben, war es dann doch nicht. Nicht immer wurden die Lieferzeiten eingehalten und vor allem Fertighäuser die im Ausland gekauft wurden, entsprachen nicht der Qualität, die viele Hausherren erwartet hatten. Auch wenn es um die kostensparenden Eigenleistungen ging, hatten manche Bauherren zum Beispiel den Zeitfaktor falsch berechnet. Dazu kommt, dass Fertighäuser nur in seltenen Fällen tatsächlich auch frei geplant werden können, denn wer sich für ein so genanntes Musterhaus entscheidet, der muss die Raumaufteilung meist exakt so übernehmen, wie die Fertighausfirma es vorschreibt. In der Folge ging der Trend wieder zum Massivhaus.

Das Massivhaus

Ein Massivhaus, also ein Haus das Stein auf Stein gebaut wird, hat gegenüber einem Fertighaus einige Vorteile. Auch wenn ein Haus massiv gebaut wird, lassen sich die Kosten sehr genau kalkulieren und auch diverse Eigenleistungen der Bauherren sind kein Problem. Preiswert bauen und massiv bauen schließen sich nicht aus. Alle die beim Hausbau auf Qualität achten, entscheiden sich in der Regel für ein Massivhaus. Mit einem versierten Bauunternehmen kann auch ein Haus das in einer Massivbauweise geplant wird, schnell zu einem Traumhaus werden. Ein Massivhaus kann immer frei geplant werden und beim Hausbau bleibt der Bauherr flexibel und kann sein Haus genau so planen, wie es seinen Wünschen und Vorstellungen entspricht.

Preiswert bauen, aber mit einem hohen Qualitätsstandard – das ist nur mit einem Massivhaus zu erreichen.