Fenster für den Hausbau
Wer ein neues Haus baut oder ein bereits vorhandenes restauriert, verfügt meist über ein nur begrenztes Budget und darf daher eine gewisse Kostengrenze nicht überschreiten. Daher sollte man schon in der Planungsphase Angebote zu allen nötigen Bau-Etappen einholen und diese miteinander vergleichen. Dabei wird insbesondere der Anfänger beziehungsweise Laie in Sachen Hausbau/Renovierung an die eigenen Grenzen stoßen und sich mit vielerlei Unverständlichem herum schlagen müssen – sollte sich dadurch aber keinesfalls davon abhalten lassen, sich einen Überblick zu verschaffen und festzulegen, wie viel jeder einzelne Bauabschnitt maximal kosten darf. Dies gilt auch für den Einbau der Fenster. Wer zum ersten Mal baut oder ein Haus wieder instand setzt, ist nicht selten schockiert darüber, was Fenster kosten können.
Glücklich derjenige, der lediglich renoviert und auf bereits vorhandene und sich gleichzeitig noch in gutem Zustand befindende Fenster zurückgreifen kann. Dann könnte nämlich eine deutlich kostengünstigere Aufarbeitung zunächst einmal genügen – zunächst einmal, und das auch nur dann, wenn man sich mit der bisherigen schlechten Wärmeisolierung zufrieden gibt. Denn selbst bei bester Wärmedämmung der Wände entweicht gerade über alte Fenster jede Menge Energie – und dies wiederum verursacht sehr schnell hohe zusätzliche Heizkosten, welche der Investition für neue und moderne Fenster durchaus gleichkommen. Wer also neue Fenster benötigt, sollte sich so früh als möglich informieren – und sich bereits vorab überlegen, welche persönlichen Wünsche und Vorstellungen er hat. Denn die Kosten für die „Augen eines Hauses“ hängen von vielen Details ab. So stellt sich zunächst einmal die Frage, ob man die Fenster selbst montieren oder dafür einen Fachbetrieb in Anspruch nehmen möchte – denn im ersteren Fall ergäben sich „nur“ die Kosten für die Fertigung. Zudem gilt es zu wissen, ob die Fenster hinsichtlich Größe und Optik der (preislich deutlich günstigeren) DIN-Norm folgen dürfen – oder nach Maß und möglicherweise in einer Sonderfarbe angefertigt werden sollen. Und natürlich spielen das für den Rahmen verwendete Material und die gewählte Art der Verglasung die größte Rolle bei der Kostenbemessung. So repräsentieren Fenster mit Aluminium-Rahmen und einer kombinierten Schallschutz-Dreifach-Isolierverglasung die teuerste – aber gleichzeitig auch hochwertigste – Variante.
Die qualitative Leistung von Alu hinsichtlich Stabilität und Langlebigkeit, Pflegeleichtigkeit und Ästhetik ist einfach nicht zu toppen. Demnach liegen Holz-Rahmen qualitativ darunter, bieten andererseits aber eine bessere Wärmedämmung und sind zudem auch noch deutlich preiswerter – sofern es sich nicht um eine mit feinsten Sprossen bestückte Maßanfertigung aus einem Edelholz handelt. Wer sehr aufs Geld achten muss, für den bleiben immer noch Kunststofffenster als Alternative – sie sind günstig in der Anschaffung, dabei pflegeleicht und sorgen für einen guten Wärmeschutz. Nicht gespart werden sollte jedoch bei der Verglasung. Zwar macht ein Schallschutz-Fenster nur bei außergewöhnlicher Lärmbelastung Sinn und ein Sonnenschutzglas muss es auch nicht unbedingt sein, aber die Entscheidung für eine mindestens zweifache Isolierverglasung ist aus energetischen – und somit auch aus Kosten-Gründen – mehr als ratsam, wenn Sie Fenster günstig online kaufen möchten.